Monatliches Archiv: März 2009

Environment

Zum Thema Global Warming hatte ich schon einmal etwas zusammengestellt. Hier noch ein paar weitere online verfügbare Materialien zur Umweltproblematik, die ich aktuell in einem 13. Jahrgang eingesetzt habe:

Ecological Footprint

Als Einstieg habe ich diesmal die Schüler ihren ökologischen „Fußabdruck“ auf dieser Seite bestimmen lassen. Es gibt auch noch weitere ähnliche Seiten; welche man benutzt, ist letztlich Geschmackssache. Ziel war es erst einmal, die Schüler darüber nachdenken zu lassen, welche Lebensgewohnheiten am meisten zum Ressourcenverbrauch beitragen und was es für die Welt bedeutet, wenn von den Bürgern der Industrienationen weiterhin in einem so hohen Maße Ressourcen verbraucht werden.

Biodiversity

In der aktuellen Ausgabe der „Kreativen Ideenbörse“ English ist eine Einheit zum Thema „Biodiversity“ enthalten. Der Schwerpunkt liegt hier auf Reiseberichten; mir fehlte jedoch ein allgemeiner Überblick, den ich in Bezug auf die Bedrohung der Regenwälder auf der Seite rain-forest.com fand. Hier ist ein Auszug abgedruckt aus dem Buch von L. Taylor,  The Healing Power of Rainforest Herbs, der die wichtigsten Aspekte beinhaltet.

Da es sich um viel Text handelt, habe ich ihn in  Abschnitte aufgeteilt und diese gruppenweise erarbeiten lassen (Expertengruppen). Zur Inhaltssicherung sollte jeweils eine graphische Darstellung der im Text dargestellten Zusammenhänge erfolgen (The Importance of Rainforests/ The Driving Forces of Destruction: Logging, Fuel Wood and the Paper Industry / The Driving Forces of Destruction: Grazing Land, Subsistence Farming / Leading the Threat: Governments / Rainforests: Pharmacy to the World / Unlocking the Secrets of the Rainforests). Im nächsten Schritt haben sich die Schüler zunächst gegenseitig in Stammgruppen über den Inhalt des Gelesenen informiert. Anschließend sollten sie ein Plakat gestalten, das zum Schutz des Regenwaldes auffordert, und dieses dann im Kurs vorstellen.

Wenn das Lesen der Texte als Hausaufgabe gegeben wird, reicht eine Doppelstunde für die inhaltliche Erfassung; für das Erstellen der Plakate wird eine weitere Stunde benötigt, ebenso für die Auswertung. Im Anschluss an die Vorstellung lässt sich diskutieren, was alles zum Schutz der Regenwälder unternommen werden müsste und was  die Schüler selbst bereit wären, hierzu beizutragen.

Consumerism

Durch Zufall bin ich dann noch auf ein nettes Filmchen gestoßen, The Story of Stuff von Annie Leonard. Hier werden die Zusammenhänge von Ressourcenverbrauch, Produktionsbedingungen und Konsumterror engagiert und anschaulich mit einfachen filmischen Mitteln dargestellt.

Für den Unterricht habe ich ein Arbeitsblatt mit Aufgaben entworfen. Bei entsprechenden Voraussetzungen (genügend Rechner mit einem Player, der das Quicktime-Format abspielen kann; Lautsprecher bzw. Kopfhörer) können jeweils zwei bis drei Schüler sich an einem Rechner den Film in ihrem eigenen Tempo anschauen. Für die Bearbeitung der Aufgaben 1-3 benötigt man inklusive des Anschauens etwa eine Doppelstunde (wenn man sich bei der Besprechung auf das Diagramm konzentriert — ob die anderen Aufgaben richtig bearbeitet wurden, lässt sich nebenbei während der Erarbeitungsphase prüfen, während man von Gruppe zu Gruppe geht.).

Während der Besprechung ist es sehr ergiebig, die die im Film vorgestellten Beispiele durch solche aus der eigenen Lebenswelt der Schüler ergänzen zu lassen.

Aufgabe 4 lässt  sich als Hausaufgabe geben und wenn genügend Zeit da ist, auch zu einem Projekt ausweiten, indem man die Schüler selbst Filmszenen drehen lässt, die einzelne in „The Story of Stuff“ vorgestellte Aspekte anschaulich umsetzen. (Hierzu könnte man auf die zuvor von Schülern vorgebrachten Beispiele zurückgreifen.)